Sparte Industrie

Für einen Standort mit Zukunft

Wien ist eine blühende Wirtschaftsmetropole mit Zukunft, die auch an Lebensqualität nicht zu wünschen übrig lässt. Diese positive Entwicklung hat unsere Bundeshauptstadt zu einem nicht unbedeutenden Teil den hier angesiedelten Industriebetrieben zu verdanken. Ihre Bedeutung für den Arbeitsmarkt, das gesamte Steueraufkommen und nicht zuletzt für tausende Dienstleistungs- und Zulieferbetriebe, die von Aufträgen der Industrie abhängig sind, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Die Wirtschaftskammer Wien verfolgt unter ihrer Präsidentin, KommR Brigitte Jank, seit Jahren eine konsequente Politik zur Verbesserung der Standortbedingungen der Industriebetriebe. Vieles ist gelungen, was sich auch in der hohen Zahl an internationalen Ansiedlungen niederschlägt. Mehr als jeder zweite internationale Konzern, der in Österreich investiert, entscheidet sich für den Standort Wien.

 Industrie in Wien

Mit Industrie ist – nach dem Verständnis der Wirtschaftskammer - jene Gruppe von Wirtschaftstreibenden gemeint, die aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen Mitglieder der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien sind.

In Zahlen ausgedrückt sind dies rund 2.000 Betriebe, die etwa 66.000 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bieten.

Nicht ohne Grund werden die Industriebetriebe der Bundeshauptstadt auch als Motor der Wirtschaft bezeichnet. Kommen doch zu den Arbeitsplätzen in der Industrie im engeren Sinne noch je Arbeitsplatz zumindest zwei weitere, beispielsweise in der Zulieferindustrie, aber auch in anderen ausgelagerten Bereichen wie Rechtsanwalts- und Steuerberatungskanzleien sowie Logistik hinzu.

 Lehrberufe von A bis Z

Die zurzeit heiß diskutierte Pensionsreform hat wohl jeden Österreicher auch auf die Tatsache der degressiven Bevölkerungsentwicklung aufmerksam gemacht. Dieser Umstand führt nicht nur auf lange Sicht zur Unfinanzierbarkeit unseres jetzigen Pensionssystems, sondern wird auch dazu führen, dass unserer Wirtschaft in absehbarer Zeit nicht mehr genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stehen werden. Auch die Industrie muss sich daher dieser Herausforderung stellen, um hinkünftig über genug gut qualifiziertes Personal für ihre Betriebe zu verfügen.

Schon seit Jahrzehnten nimmt die Industrie einen wichtigen Platz in der Lehrlingsausbildung ein. Von A bis Z geht die Liste der Lehrberufe in der Wiener Industrie. Fast jeder Buchstabe des Alphabetes ist in der Lehrberufsliste vorhanden. Von „Anlagenmonteur“, „Brauer und Mälzer“, „Chemieverfahrenstechnik“ über „Kommunikationstechniker – EDV und Telekommunikation“ bis zu „Verpackungsmittelmechaniker“, „Werkzeugmaschineur“ und „Zimmerei“ reicht die Liste derzeit. 64 verschiedene Lehrberufe (von insgesamt 290 möglichen) bietet die Industrie an.

 Wer ist die Sparte Industrie?

Die Sparte Industrie besteht aus gewählten Vertretern und Mitarbeitern, die als Dienstleistungsorganisation

Was sind die Aufgaben?

Die Sparte Industrie erbringt Dienstleistungen für die gesamte Wiener Industrie, Unternehmensgruppen und einzelne Unternehmen.

·        Sie entwickelt Zukunftskonzepte für die Wiener Industrie,

·        führt zielgruppenkonforme Informations-, Service- und Beratungsaktionen durch,

·        hilft mit, jene Voraussetzungen zu schaffen, welche die Wiener Industriebe­triebe brauchen, um erfolgreich zu sein,

·        will die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Wiener Industrie stärken und sie bei ihrer Vorbereitung auf die Märkte von morgen unterstützen,

·        engagiert sich überall, wo direkt oder indirekt die Interessen der Wiener Industrie berührt sind: in der Öffentlichkeit, in der Gesetzgebung und
   Verwaltung.

·        setzt sich für alle Maßnahmen ein, die Wien als attraktiven Industriestandort erhält und fördert.

Dass die politischen Bemühungen der letzten Jahre zur Sicherung und Attraktivierung des Industriestandortes Wien erfolgreich waren, zeigen auch die regelmäßigen Mitgliederbefragungen der Sparte Industrie, in denen zuletzt der Bundeshauptstadt ein eindeutig gutes Zeugnis ausgestellt wurde.

Damit die Wiener Industrie weiter schlagkräftig bleibt, ist aber auch eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen notwendig.

Die Wünsche und Anliegen der Mitglieder hat die Sparte Industrie in einem aktuellen Forderungsprogramm mit dem Titel „Für einen Standort mit Zukunft“ zusammengefasst. Der Inhalt in Schlagworten: Freie Fahrt für den Wirtschaftsverkehr – Mehr Platz für Industriebetriebe – Steuern und Abgaben: Weniger ist mehr – Entbürokratisierung: ein Gebot der Stunde – Mehr hochqualifizierte Arbeitskräfte für die Industrie – Betriebliche Forschung stärker fördern.

 

Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien

Spartenobmann: Mag. Stefan EHRLICH-ADÁM

Spartengeschäftsführer: Mag.(FH) Florian ROBETIN

1010 Wien, Stubenring 8-10

514 50 1250

Fax: 514 50 1455

E-Mail: industrie@wkw.at

Internet: http://wko.at/wien/industrie

 

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