Nummer  10 / 2005

 

 

Kürzlich erhielten alle Mitglieder der Sparte Industrie Wien das neue Forderungsprogramm der Wiener Industrie zugesandt.

Es wurde primär auf Basis von Mitgliederbefragungen, aber auch unter Einbeziehung verschiedener Experten und der Funktionäre der Sparte Industrie Wien erstellt, um eine möglichst breite Zustimmung unter den Wiener Industrieunternehmen zu gewährleisten.

 

Wir sind überzeugt, mit diesen Forderungen den Kern der industriellen Bedürfnisse in Wien abzudecken.

Jedoch möchte ich jeden Einzelnen ersuchen, unsere Anliegen „hinauszutragen“, denn nur wenn genügend Menschen unsere industriellen Bedürfnisse verstehen, kann das Miteinander von Mensch und Industrie weiter harmonisiert werden.

Wir legen dieser Ausgabe der Chefpost noch eine Kurzfassung des Forderungsprogramms bei, um das schnelle „zur Hand haben“ unserer Anliegen zu ermöglichen.

Forderungen zu erheben ist leicht, selbige dann auch durchzusetzen, erfordert jedoch Entschlossenheit und Kraft.

Wir werden die Ruhe der Weihnachtsfeiertage nutzen, um die Kraft zu schöpfen, die wir gleich zu Jahresbeginn für die weitere Verbesserung des Industriestandortes Wien brauchen werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen erholsame Feiertage, einen angenehmen Jahreswechsel und viel Erfolg im nächsten Jahr.

 

                                                                                                                  SO Mag. Manfred Leo Mautner Markhof

 

 

Inhalt:

-» Wissensmanagement in Wiener Industriebetrieben
-» Wirtschaftsparlament
-
» Printissimo/Emballissimo - Preis der Österreichischen Papierindustrie
-» Einheitliches Entgeltsystem im industriellen Eisen-Metallsektor
-» Lehrlingsseminar der Sparte Industrie
-» Mehr Studenten für Auslandsniederlassungen!
-» Forschungsprämie, Forschungsfreibetrag, Bildungsprämie, Lehrlingsprämie
 

 

 

Wissensmanagement in Wiener Industriebetrieben

 

Zur Information der Mitglieder und der Präsentation einer Umfrage zu diesem noch jungen Themenbereich hielt die Sparte Industrie Wien in Zusammenarbeit mit der Sparte Industrie Niederösterreich eine Veranstaltung im TechGate Vienna Wissenschafts- und Technologiepark ab.

 

Den Industriesparten der Wirtschaftskammern Wien und Niederösterreich lagen noch keine entsprechenden Berichte vor, die Auskunft darüber geben könnten, was sich die Mitgliedsfirmen (Industriebetriebe) unter Wissensmanagement überhaupt vorstellen, und wie sehr die Materie unter den Unternehmen verbreitet ist. Um den Unternehmen optimale Beratung und optimales Service in diesem Bereich bieten zu können, war es den Industriesparten ein Anliegen, die Bedürfnisse und Vorstellungen der Unternehmen im Vorfeld kennen zu lernen.

 

Daher gaben die Industriesparten Wien und Niederösterreich eine Umfrage in Auftrag, die vom Institut für Knowledge and Business Engineering der Fakultät für Informatik der Universität Wien unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dimitris Karagiannis durchgeführt wurde.

Zur Präsentationsveranstaltung wurden weiters Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Michael Heiss, Vice President Technology Management von Siemens, und Mag. Andrea Kirschbichler vom Wissenschaftszentrum Wien als Sprecherin der Plattform Wissensmanagement eingeladen, um über Wissensmanagement in der Praxis zu referieren.

 

Zusätzlich wurden zur abschließenden Podiumsdiskussion zwecks Information der mehr als 60 erschienenen Firmenvertreter über bestehende Angebote im Bereich Wissensmanagement Mag. Alexandra Herzog vom WIFI Wien, Mag. Julia Michl von der Fachhochschule der Wirtschaft (FHW GmbH) und Elisabeth Kivalo vom Hernstein International Management Institute hinzugezogen.

 

Die Diskussion zeigte, dass Wissensmanagement in vielen Firmen bereits seit langem in unterschiedlichen Formen und unter anderem Namen praktiziert wird. Spartengeschäftsführer Dr. Heinrich Gotsmy nannte die Lehrlingsausbildung als gutes Beispiel für praktiziertes Wissensmanagement. Auch deshalb werde Wissensmanagement in Zukunft ein wichtiges Thema für die Unternehmen bleiben.

 

Grundlagen zum Thema, die Ergebnisse der Umfrage, die Erfahrungs- und Praxisberichte sowie Angebote zur Erlangung der nötigen Kenntnisse sind den umseitigen Berichten zu entnehmen.

Erste Reihe, vlnr: Mag. Brigitte Habereder, Sparte Industrie Wien,

Univ.-Prof. Dr. Dimitris Karagiannis, Institute für Knowledge and Business Engineering

der Fakultät für Informatik/Uni Wien, Elisabeth Kivalo, Hernstein International Management Institute

Zweite Reihe, vlnr: Spartengeschäftsführer Dr. Heinrich Gotsmy,

Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Michael Heiss, Vice President Siemens Technology Management,

Mag. Andrea Kirschbichler, Sprecherin der Plattform Wissensmanagement,

Mag. Julia Michl, Fachhochschule Wien, Mag. Alexandra Herzog, Trainerin im WIFI Wien,

Mag. Stefan Gratzl, Sparte Industrie Niederösterreich

 

 

 

 

 

Wissensmanagement - Details

 

Grundlagen zum Thema Wissensmanagement

 

Univ.-Prof. Dr. Dimitris Karagiannis vom Institute für Knowledge and Business Engineering der Fakultät für Informatik der Universität Wien über die Grundlagen der Thematik: „Information ist die wichtigste Ressource in unserer Informationsgesellschaft“, so Karagiannis. Sie habe das Kapital als Grundlage des Wirtschaftens weitgehend abgelöst und daher einen Wandel in den grundlegenden Unternehmensstrategien notwendig gemacht. Paradoxerweise gelte jedoch auch die Regel „Zuviel Information ist unbrauchbar – Informationsüberschuss“. Deshalb muss Information gezielt erlangt, verwaltet und selektiv für die Unternehmenszwecke aufbereitet und gestaltbar gemacht werden.

 

Diese Vorgehensweise rückt den Menschen als kreatives Zentrum, ausgestattet mit dem Rohstoff „Wissen“, in den Mittelpunkt der Wissensbasierten Unternehmensführung. Die Fülle der Informationen lässt kaum noch Platz für den „Einzelkämpfer“, Teamarbeit ist Notwendigkeit.

Ein wichtiger Punkt zur Umsetzung ist die Motivation der Mitarbeiter, ihr Wissen zu teilen. Erst dann stellt sich die Frage, wie die Mitarbeiter „Unternehmenswissen“ nutzen können.

Die Wertschöpfung, die sich aus Wissensmanagement ergibt, ist schwierig zu beziffern, sie errechnet sich aus einer Vielzahl variabler Faktoren, die von unterschiedlichen Methoden, Modellen und Werkzeugen abhängig sind. Grundsätzlich existieren drei, miteinander zu kombinierende, Lösungsansätze:

Technisches Wissensmanagement: Das installieren entsprechender Software kann den Wissensaustausch unterstützen.

Menschliches Wissensmanagement: Die Motivation der Mitarbeiter zum Wissensaustausch ist ein grundlegender Schritt.

Organisatorisches Wissensmanagement: Die Verknüpfung von Wissensmanagement mit den Geschäftszielen und den Unternehmensstrukturen setzt Synergieeffekte frei.

 

Um den Herausforderungen des Wissensmanagements erfolgreich zu begegnen, ist der Einsatz des Topmanagements entscheidend, Investitionen dürfen nicht gescheut werden.

 

Die Umfrage

 

Die Umfrage, um den Status quo in punkto Wissensmanagement zu erheben, wurde von Univ.-Prof. Dr. Dimitris Karagiannis geleitet und präsentiert, von 

Mag. Andreas Hekele und Mag. Martin Nemetz, Projektteam des Instituts für Knowledge and Business Engineering der Fakultät für Informatik der Universität Wien, durchgeführt.

 

Der Fragebogen wurde im Mai 2005 durch die Industriesparten an 495 Industriebetriebe in Wien und 673 in Niederösterreich mit mehr als zehn Mitarbeitern verschickt. Die Basis für die Auswertung der Ergebnisse bildeten 129 retournierte Fragebögen, die sich auf neun Branchen aufteilen.

 

Die Erhebungen ergaben, dass die beteiligten Unternehmen unter Wissensmanagement die Dokumentation des gesamten unternehmensinternen Wissens, das Schaffen von neuem Wissen und die Dokumentenverwaltung verstehen.

 

Wissensmanagement wird bei rund der Hälfte der schriftlichen Geschäftsstrategien berücksichtigt. Ein Bedarf an höherem externen Informationsfluss ist bei den Mitarbeitern gegeben, der aktive Einsatz von Wissensmanagement wird als vorteilhaft erachtet. Jedoch sind technische Maßnahmen zur Umsetzung offenbar beliebter als organisatorische.

Überdies wird Wissen von nur rund 60% der Unternehmen dokumentiert, die Häufigkeit der Aktualisierung ist meist niedrig.

 

Technisches Wissen, kaufmännisches bzw. Kunden bezogenes Wissen und unternehmensinternes Wissen werden als die wichtigsten zu dokumentierenden Wissensarten angesehen, diese bleiben allerdings oft ungeschützt.

 

Auch wurde erhoben, dass geringe Erfahrungswerte zur Bilanzierung von Wissen vorliegen. Unterstützende Wissensmanagementwerkzeuge finden offensichtlich nur wenig Anwendung.

 

 

Best Practice- Wissensmanagement bei Siemens

 

Wissensmanagement von implizitem Wissen wird anhand des Praxisbeispiels Siemens PSE (Program and System Engineering) anschaulich.

Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Michael Heiss, Vice President Technology Management, erläuterte den komplexen Aufbau des Wissensmanagements beim Großkonzern Siemens und das dort praktizierte, aus zwei wesentlichen Ansätzen bestehende, Konzept:

„Bottom-up“ zielt darauf ab, das Unternehmenswissen auf der unteren Mitarbeiterebene durch eben jene zu sammeln und sichtbar zu machen, um das Wissen erfassen zu können.

 

Der „top down part“ wirkt in entgegen gesetzte Richtung, er nimmt seinen Ausgang in der mittleren und oberen Managementebene und ist nach unten gerichtet, um das gesammelte Wissen zu erfassen und zu steuern.

Wenn diese Methode in mehreren strategischen Bereichen eines Unternehmens angewandt wird, muss daher eine Ebene geschaffen werden, auf der die unterschiedlichen Wissenszweige miteinander verknüpft werden. Nur so kann das nunmehr gebündelte Wissen mit den Erfordernissen des Geschäftskonzeptes, der Kunden und des Marktes in Einklang gebracht werden.  Grundsätzlich seien die baumartigen Strukturen dieses Konzeptes dezentral, selbst organisierend und so schlank wie möglich zu halten, so Dozent Heiss.

 

Die Kommunikation läuft primär über interne Netzwerke, es finden aber auch Treffen von Mitarbeitern, oft auch in Learning-Plattformen, statt.

Die Robustheit des Unternehmens wird durch horizontale Vernetzung gestärkt, effizientes Wissen kann über das Netzwerk geholt werden.

 

 

 

Plattform Wissensmanagement

 

Mag. Andrea Kirschbichler präsentierte die Plattform Wissensmanagement (PWM) als unabhängige, interdisziplinäre und nicht-kommerzielle Community, deren Mitglieder sich zum Ziel gesetzt haben, das Thema Wissensmanagement zu fördern, Interessierten einen Überblick zu verschaffen und Impulse zu setzen.

 

Die PWM wurde 2001 gegründet und besteht aus mehr als 850 nationalen und internationalen Mitgliedern. Sie soll ein Raum für Interaktion, Inhalte und Lösungen sein. Es gilt der Grundsatz, Wissen durch Teilen zu vermehren.

 

 

 

Informationen zur Veranstaltung

 

Mag. Brigitte Habereder, Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien, T: 514 50/1203,

E: brigitte.habereder@wkw.at .

 

Univ.-Prof. Dr. Dimitris Karagiannis, Institut für Knowledge and Business Engineering der Fakultät für Informatik der Universität Wien,

E: dk@dke.univie.ac.at ,  W: www.dke.univie.ac.at .

 

Wegen der Komplexität der Materie und der Vielzahl der Methoden empfiehlt die Sparte Industrie Wien interessierten Mitgliedsbetrieben, bei Bedarf Angebote nachstehender Experten bzw. Institute in Anspruch zu nehmen:

 

Mag. Andrea Kirschbichler, Plattform Wissensmanagement, T: 405 55 38/13,

E: office@pwm.at , W: www.pwm.at .

 

Mag. Alexandra Herzog, Trainerin für Wissensmanagement im WIFI Wien, T: 913 95 15,

E: alex.herzog@visus.at . WIFI Lehrgangsinfo: Mag. Ulrike Apel, T: 476 77/539,

E: apel@wifiwien.at , W: www.wifiwien.at .

 

Mag. Julia Michl, Studiengangsleiterin Wissensmanagement der Fachhochschule Wien,

T: 476 77/145, E: julia.michl@fh-wien.ac.at ,

W: www.fh-wien.ac.at .

 

Elisabeth Kivalo, Hernstein International Management Institute, T: 514 50/6638,

E: lisa.kivalo@hernstein.at.

 


 

 

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Wirtschaftsparlament
 

 

Anfang Dezember hat das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien auf Initiative der Sparte Industrie einen Antrag aller Fraktionen zur Sicherstellung der Qualität der universitären Ausbildung am Wirtschaftsstandort Wien und für Wien als Sitz der neuen „Elite-Universität“ einstimmig angenommen:

 

Das Wiener Wirtschaftsparlament möge beschließen, dass die Wirtschaftskammer Wien  an die Wirtschaftskammer Österreich herantritt, eine Studie in Auftrag zu geben, die den Ist-Zustand der Universitäten erhebt und Vorschläge erarbeitet, die einerseits zu einer besseren Koordination und Bündelung vorhandenen Wissens führen und andererseits Maßnahmen zur Qualitätshebung der Universitäten auf breiter Ebene umfassen.

Weiters spricht sich das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien dafür aus, dass Wien Standort des „Austrian Institute of Advanced Science and Technology - AIAST“ wird.

 

 

„Gute Mitarbeiter sind für den Standort wichtig. Deshalb setzt sich die Wirtschaftskammer Wien auf breiter Basis dafür ein, dass Ausbildung in der Stadt entsprechend angeboten wird. Es steht außer Frage, dass Wien für die viel diskutierte Elite-Uni der am Besten geeignete Standort wäre. Universitätsinstitute aus der Bundeshauptstadt abzusiedeln, ist ein denkbar falsches Signal.

Die Wiener Wirtschaft sucht die Kooperation mit den Hochschulen und will diese noch vertiefen“, so Präsidentin Jank in ihrer Rede beim Wirtschaftsparlament. 

 

 

 

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Printissimo/Emballissimo - Preis der Österreichischen Papierindustrie 

 

 

Die Österreichische Papierindustrie, schreibt wieder den Printissimo/Emballissimo, den Preis der Österreichischen Papierindustrie aus.

Der Printissimo prämiert kreatives Design und drucktechnische Perfektion außergewöhnlicher Druckerzeugnisse. Geschäftsbericht, Direct Mail oder Kunstkalender – den Anwendungsbereichen sind kaum Grenzen gesetzt.

Der Emballissimo zeichnet Verpackungslösungen aus, die nicht nur einem hohen funktionalen und gestalterischen Anspruch gerecht werden, sondern auch Innovatives beinhalten. 

Brillante Ideen sind überall möglich - von der Tragtasche über die Faltschachtel bis zum dreidimensionalen Display.

 

Reichen Sie jetzt ein! - Einsendeschluss ist Dienstag, der 28. Februar 2006.

Kontakt: Michaela Buzek, T: 58 886/283,

E: buzek@austropapier.at.

 

 

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Einheitliches Entgeltsystem

im industriellen Eisen-Metallsektor
 

 

In insgesamt 4 Veranstaltungen informierte die Sparte Industrie Wien gemeinsam mit der Arbeitgeberabteilung der BSI im Frühjahr und im Herbst über das neue System. Dabei wurden sowohl die Einführung in das neue System mit der Darstellung aller wesentlichen Fragen des Übergangs aller bereits beschäftigten Arbeitnehmer behandelt als auch Fragen für die praktische Umsetzung geklärt.

 

 

Auskünfte und Informationen:

Arbeitgeberabteilung der BSI der WKÖ,

T: 590 900, Mag. Harald Stelzer: DW 3443;

Mag. Andreas Mörk: DW 3436;

Dr. Christoph Kainz: DW 3415,

Servicereferat der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Wien T: 51 450,

Dr. Reinhard Drössler: DW 1202;

Mag. Sandra Iser: DW 1586

Fachverbände Bergwerke und Eisen erzeugende Industrie, Fahrzeugindustrie, Gießereiindustrie, Maschinen- und Metallwaren, Mag. Bernhard Wagner, T: 590 900/3487.

 

 

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Lehrlingsseminar der Sparte Industrie
 

 

Kürzlich veranstaltete die Sparte Industrie Wien ein weiteres 2-tägiges Seminar im WIFI-Wien für Lehrlinge im 3. Lehrjahr.

 

15 Lehrlinge aus Wiener Industrieunternehmen nahmen an diesem Seminar teil.

Die Lehrlingsseminare werden seit 2004 mit großem Erfolg abgehalten, auch aus den Betrieben der teilnehmenden Lehrlinge wurden sehr positive Rückmeldungen registriert.

Daher werden die Seminare im Frühjahr 2006 weitergeführt.

Informationen zu diesem Thema sowie zum Gesamtbereich „Ausbildung“ bei der

Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien, Stubenring 8-10, 1010 Wien,

Mag. Ralf Artner, T: 514 50/1201,

E: ralf.artner@wkw.at.

 

 

 

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Mehr Studenten für Auslandsniederlassungen!
 

 

Gefördert wird die Beschäftigung österreichischer Studenten und Absolventen im Ausland. Österreichische Unternehmen, die in ihren ausländischen Niederlassungen Studenten/Absolventen wirtschaftsnaher Studienrichtungen als Praktikanten beschäftigen, werden durch go international mittels eines Zuschusses unterstützt.

Durch diese Maßnahme wird es Firmen ermöglicht, im Ausland Studenten/Absolventen aus Österreich anzustellen, die dem Unternehmen eventuell auch später zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig sollen Studenten/Absolventen Gelegenheit erhalten, für die Wirtschaft nützliches Praxiswissen im Ausland zu erwerben.

 

Unternehmen werden pro Student/Absolvent monatlich mit Fördermittel von € 500 (Europa) bzw. € 1000 (Übersee) unterstützt. Die finanzielle Unterstützung für ein Praktikum kann maximal 6 Monate betragen, letzter Fördermonat ist Dezember 2006. Pro Unternehmen werden maximal 5 Studenten/Absolventen jährlich gefördert. Der Förderzeitraum erstreckt sich vom 01.01.2004 bis 31.12.2006. 

 

Alle Informationen dazu unter

www.go-international.at .

Ansprechpartner: Außenwirtschaft Österreich (AWO), Wirtschaftskammer Österreich,

Dr. Dietmar Fellner, T: 05 90 900/4347, F: 05 90 900-255, E: awo.ressourcen@wko.at.

 


 

 

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Forschungsprämie, Forschungsfreibetrag, Bildungsprämie, Lehrlingsprämie
 

 

 

Haben Sie für 2005 schon die Forschungsprämie, den Forschungsfreibetrag, die Bildungsprämie oder die Lehrlingsprämie geltend gemacht?

 

Das nötige Formular E108c für die Forschungsprämie, Bildungsprämie und Lehrlingsprämie, sowie Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der Wirtschaftskammer Wien http://wko.at/wien unter Punkt „Bildung und WIFI“ g „Lehre“ g „Förderungen für Lehrbetriebe und Lehrlinge“.

Das Formular für den Forschungsfreibetrag finden Sie auf der Homepage der Sparte Industrie Wien http://wko.at/wien/industrie unter dem Menüpunkt „Service“ g „Förderungen“ g „Antragsbehelf Forschungsfreibetrag“.

 

Nähere Informationen zu diesen Themen erhalten Sie in der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien bei

Mag. Brigitte Habereder (Forschung), T: 514 50/1203, E: brigitte.habereder@wkw.at bzw.

Mag. Ralf Artner (Bildung), T: 514 50/1201, E: ralf.artner@wkw.at.

 

 

 

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