Nr. 04 2003 |
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Kommentar von Walter Nettig, Präsident der Wirtschaftskammer Wien |
Starke Industriebetriebe |
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Die WKW verfolgt seit Jahren eine konsequente Politik zur Verbesserung der Standortbedingungen für die Wiener Industrie. |
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Wien ist eine blühende Wirtschaftsmetropole mit Lebensqualität, und das nicht zuletzt dank unserer Industriebetriebe. Diese haben enorme Bedeutung für den Arbeitsmarkt, für das Steueraufkommen, als Auftraggeber für Tausende Dienstleistungs- und Zulieferbetriebe. Die WKW verfolgt seit Jahren eine konsequente Politik zur Verbesserung der Standortbedingungen für die Wiener Industrie. Vieles ist gelungen, das beweist etwa die Tatsache, dass sich jeder zweite internationale Konzern, der in Österreich investiert, für den Standort Wien entscheidet. Dennoch ist noch lange nicht alles erreicht, wir werden uns weiter mit voller Kraft einsetzen. Die WKW leistet selbst auch einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Wiener Industriebetriebe im Rahmen unseres umfassenden Reformprogrammes. Bis zum Jahr 2004 werden die Kammerumlagen um insgesamt 150 Millionen Euro sinken. Alleine die WKW wird - beginnend mit dem Jahr 2002 - bis zum Ende dieses Jahres ihre Umlagen um mehr als 11,6 Millionen Euro reduzieren. Wir haben damit das Plansoll der Kammerreform übererfüllt. Für 2003 erfolgt für alle Mitglieder der WKW eine weitere Absenkung des Hebesatzes für die KU II von 0,29 auf 0,27%, für die Industrie-Mitglieder darüber hinaus durch weitere Senkungen der Hebesätze der Grundumlage, auch auf Landesebene. Für 2004 habe ich in meiner Rede beim Wiener Wirtschaftsparlament im Dezember eine weitere Senkung des KU II-Hebesatzes auf 0,25% angekündigt. Speziell für die Mitglieder der Sparte Industrie, die rund ein Drittel der Kammerumlagen bezahlen, ist die Senkung der Beiträge also ein sehr wichtiges Zukunftssignal. Auch die Bündelung des Expertenwissens in drei österreichweiten Kompetenzzentren, deren Leitung die WKW innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation übernommen hat, kommt unseren Industriebetrieben in besondere Weise zu gute, da damit auch die besonders für den Industriebereich wichtigen Themen Betrieb und Umwelt, Sozialpolitik sowie Finanzpolitik abgedeckt werden. |
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z0304komm |
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