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Schon seit 1996 nimmt die FHW
Fachhochschul-Studiengänge Betriebs- und
Forschungseinrichtungen der Wiener Wirtschaft GmbH, eine
Institution der Wirtschaftskammer Wien und des Fonds der
Wiener Kaufmannschaft, einen festen Platz in der
österreichischen Bildungslandschaft ein. Mittlerweile
werden sieben praxisorientierte
Fachhochschul-Studiengänge in zukunftsträchtigen
Branchen angeboten. Das Interesse an dieser wirtschaftsnahen
Ausbildung ist ungebrochen hoch, die Zahl der Anmeldungen
überschreitet die der Studienplätze bei weitem: In
der Regel bewerben sich sechs Kandidaten um einen zu
vergebendem Studienplatz, jeder zehnte österreichische
FH-Student absolviert seine Ausbildung mittlerweile an einem
Studiengang der FHW. "Und mit dem Fachhochschul-Studiengang
Wissensmanagement ergänzen wir dieses umfangreiche
Angebot um ein weiteres zukunftsträchtiges Kapitel: Die
Nachfrage der Wiener Betriebe nach hochqualifizierten
Mitarbeitern steigt, die Aus- und
Weiterbildungseinrichtungen der Wiener Wirtschaft leisten
einen wichtigen Beitrag dazu, diesen Bedarf zu decken. Die
Fachhochschul-Studiengänge der FHW bilden für
konkrete Berufsfelder aus und vermitteln Kompetenzen, die
Wiens Betriebe dringend benötigen", betont der
Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Walter
Nettig.
Vorhandenes Potenzial nutzen lernen
Im immer härteren Wettbewerb profitieren jene
Unternehmen, die das vorhandene Potenzial optimal nutzen.
Innovative Betriebe verschaffen sich so einen
Wettbewerbsvorteil, indem sie andere Ressourcen, wie etwa
Personal, Kapital und Zeit, effizienter einsetzen. Der Fokus
wird dabei auch auf die Erfahrungen der Mitarbeiter gelegt:
Anhand der Unternehmensausrichtung und -strategie sowie der
Bedürfnisse der Mitarbeiter und Kunden werden
Strukturen errichtet, die den Wissensaustausch und das
Lernen über Produkte, Kunden und Lieferanten
fördern. Moderne IT-Systeme unterstützen den
Prozess. "Der Zeitaufwand für die Informationssuche
sinkt, Produkte und Dienstleistungen können an den
Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet werden. Der Anteil
der produktiv genützten Zeit und die Innovationsrate
steigen ebenso wie der Kundennutzen und damit der
Unternehmenserfolg", erklärt Studiengangsleiterin Mag.
Julia Michl. Vermittelt werden im neuen Studiengang die
technischen Grundlagen und die Organisation von
Knowledgemanagement, betriebswirtschaftliche Grundlagen und
soziale Kompetenz. Das strategisch relevante Wissen und die
Kernkompetenzen eines Betriebs werden identifiziert,
Wissensbestände erhoben, strukturiert und bewertet, der
Wissensbedarf wird lokalisiert, um in weiterer Folge
Organisationsentwicklungsprozesse steuernd zu begleiten. Die
Absolventen sind in der Lage, den Bedarf an notwendiger
Infrastruktur zu erheben und IT-Systeme bedarfs- und
nutzergerecht zu gestalten. Auf den Betrieb abgestimmte
Weiterbildungskonzepte zu erstellen steht ebenso auf dem
Lehrplan wie der zielorientierte Einsatz neuer Medien. "Als
Aufgabengebiete zeichnen sich Tätigkeiten in den
Bereichen Organisations- und Personalentwicklung,
Kommunikation, Customer-Relationship-Management, Marketing,
Vertrieb sowie Informations und Innovationsmanagement ab",
so Michl.
Berufsbegleitend zum Mag. (FH)
Erstmals sollen im Herbst dieses Jahres - vorbehaltlich
der Genehmigung durch den Fachhochschulrat - akademische
Wissensmanager ausgebildet werden. Zielgruppe sind in erster
Linie Berufstätige. Zugangsvoraussetzung sind
Universitätsreife oder einschlägige Berufspraxis,
je nach Ausbildung können Zusatzprüfungen
notwendig sein oder absolvierte Prüfungen angerechnet
werden. Die Lehrveranstaltungen finden in der Regel abends
und an Wochenenden statt, durchschnittlich sind 16 Stunden
pro Woche vorgesehen. Die 50 Studienplätze werden an
die bestqualifizierten Bewerber vergeben. Relevant sind die
eingereichten Bewerbungsunterlagen, ein Eignungstest und ein
persönliches Aufnahmegespräch. Die Absolventen
sind berechtigt, den akademischen Titel "Magistra/Magister
für Wissensmanagement (FH)" zu führen.
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