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Wenn man die Rahmenbedingungen - die internationale
Konjunkturflaute, das Hochwasser und der Rückgang im
internationalen Städtetourismus seit den
Anschlägen vom 11. September 2001 - nicht außer
Acht lässt, ist der Rückgang um lediglich 0,4 %
bei den Nächtigungszahlen ein durchaus positives
Ergebnis. Und insbesondere im Vergleich mit unseren direkten
Konkurrenten wie etwa Prag, Budapest, München und
Berlin, die höhere Einbußen hinnehmen mussten,
liegt Wien sehr gut", kommentiert der Obmann der Sparte
Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien,
Ing. Josef Bitzinger, die Bilanz seiner Mitgliedsbetriebe:
Wie schon im Februar, im März, im Mai und im November
verzeichnete Wiens Hotellerie auch im Dezember des Vorjahres
ein neues Rekordergebnis. Mit 640.000 Nächtigungen -
das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Jahres 2001 - wurde hier ein
neuer Höchstwert verzeichnet.
Auch der Direktor des Wien-Tourismus, Mag. Karl
Seitlinger, spricht von einem respektablem Ergebnis: Auch
wenn noch keine endgültigen Zahlen vorlägen, gehe
man in den europäischen Konkurrenzstädten von
einem durchschnittlichen Nächtigungsrückgang von
etwa drei Prozent aus.
Positiver Ausblick
Was das nächste Jahr angeht, ist Bitzinger
optimistisch: "Wien spielt in Sachen Kultur schon jetzt in
der obersten Liga mit. Mit der Eröffnung der Albertina,
einem der bedeutendsten Museen der Stadt, mit einer
Munch-Ausstellung im März und einer
Dürer-Ausstellung, wie sie die Welt noch nicht gesehen
hat, im Herbst dieses Jahres sowie der Eröffnung der
Sammlung Liechtenstein 2004 werden wir diesen unseren guten
Ruf noch festigen." Weiters nennt Bitzinger die
bevorstehende Eröffnung der MesseWien neu im Herbst
dieses Jahres mit dem Kardiologenkongress und über
25.000 Teilnehmern sowie das für 2004 erwartete
Anspringen der Konjunktur als relevante Faktoren für
Wiens Tourismusbetriebe.
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