Nr. 6 • 2003 • Seite 7

Respektables Ergebnis

Ein Rekordergebnis für den Dezember und ein nahezu ausgeglichenes Jahresergebnis verzeichneten Wiens Tourismusbetriebe für 2002.

Wenn man die Rahmenbedingungen - die internationale Konjunkturflaute, das Hochwasser und der Rückgang im internationalen Städtetourismus seit den Anschlägen vom 11. September 2001 - nicht außer Acht lässt, ist der Rückgang um lediglich 0,4 % bei den Nächtigungszahlen ein durchaus positives Ergebnis. Und insbesondere im Vergleich mit unseren direkten Konkurrenten wie etwa Prag, Budapest, München und Berlin, die höhere Einbußen hinnehmen mussten, liegt Wien sehr gut", kommentiert der Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien, Ing. Josef Bitzinger, die Bilanz seiner Mitgliedsbetriebe: Wie schon im Februar, im März, im Mai und im November verzeichnete Wiens Hotellerie auch im Dezember des Vorjahres ein neues Rekordergebnis. Mit 640.000 Nächtigungen - das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2001 - wurde hier ein neuer Höchstwert verzeichnet.

Auch der Direktor des Wien-Tourismus, Mag. Karl Seitlinger, spricht von einem respektablem Ergebnis: Auch wenn noch keine endgültigen Zahlen vorlägen, gehe man in den europäischen Konkurrenzstädten von einem durchschnittlichen Nächtigungsrückgang von etwa drei Prozent aus.

 

Positiver Ausblick

Was das nächste Jahr angeht, ist Bitzinger optimistisch: "Wien spielt in Sachen Kultur schon jetzt in der obersten Liga mit. Mit der Eröffnung der Albertina, einem der bedeutendsten Museen der Stadt, mit einer Munch-Ausstellung im März und einer Dürer-Ausstellung, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, im Herbst dieses Jahres sowie der Eröffnung der Sammlung Liechtenstein 2004 werden wir diesen unseren guten Ruf noch festigen." Weiters nennt Bitzinger die bevorstehende Eröffnung der MesseWien neu im Herbst dieses Jahres mit dem Kardiologenkongress und über 25.000 Teilnehmern sowie das für 2004 erwartete Anspringen der Konjunktur als relevante Faktoren für Wiens Tourismusbetriebe.

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